Rotary Club Greven und Humanity Care Stiftung helfen Erdbebenopfern in Pakistan

Alles muß in großer Eile geschehen, wenn warme Kleidung, Schlafsäcke und Decken die pakistanischen Erdbebenopfer noch vor dem großen Kälteeinbruch mit Schnee und Temperaturen um -20 Grad erreichen sollen. So stellte sich der Rotary Club Greven in den Dienst der guten Sache und sammelte in einer Blitzaktion wärmende Sachen für die Überlebenden der Katastrophe. Unter Mithilfe der „Möbelbrücke“ Greven wurden die Spenden sortiert und versandfertig verpackt. Danach wurden sie zum Flughafen Münster-Osnabrück gebracht, wo sie innerhalb einer umfassenderen Sendung der Humanity Care Stiftung ihr Ziel erreichen sollen. „Es kommt darauf an, daß wir jetzt handeln, bevor Kälteopfer zu beklagen sind“, erläuterte Dr. Hans Dieter Köster aus Greven in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

 

In dem Erdbebengebiet in Pakistan, das in den frühen Morgenstunden des Dienstag nochmals von einem Beben erschüttert wurde, haben ca. 3,5 Millionen Menschen ihre Häuser verloren. „Fast alle Gebäude sind eingestürzt. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Allein 6080 Schulgebäude sind völlig zerstört worden“, ergänzt Folker Flasse, Präsident der Humanity Care Stiftung, der vor zehn Tagen aus dem Erdbebengebiet zurückgekehrt ist. „ Die Überlebenden müssen den Winter in Zelten oder selbstgebauten Blechhütten überstehen. Dabei sind besonders die Kinder und alten Menschen in höchstem Maß gefährdet.“


Alle Hilfsgüter werden in Pakistan sofort der Partnerorganisation der Humanity Care Stiftung übergeben, die diese unverzüglich an die Notleidenden verteilt. Zwischenzeitlich wird in Berlin bereits ein weiterer Hilfstransport der Humanity Care Stiftung zusammengestellt, der in der kommenden Woche Deutschland verlassen soll.