Wieder große Erdbebenschäden in Pakistan – Opfer warten auf Helfer

Islamabad, Münster. 12. November 2015 - Schon wieder - Drei Mal innerhalb von zehn Jahren ist der Nordosten Afghanistans und der Nordwesten Pakistans von einem äußerst schweren Erdbeben der Stärke 8,5 auf der Richterskala heimgesucht worden. Das Beben war bis Islamabad und Delhi zu spüren.

Wieder sind hunderte Häuser beschädigt oder zerstört worden. Wieder sind hunderte Opfer zu beklagen. Und wieder wird sich die Humanity Care Stiftung mit Hilfsmaßnahmen vor Ort engagieren.

Folker Flasse, der Präsident der Stiftung, berichtet dazu, dass sich „viele der von uns betreuten Dörfer im Bezirk Shangla in der Swat Region in 2.200 Metern Höhe befinden. Dort leben die Menschen zur Zeit unter Planen. Nicht einmal Zelte haben sie. Die Temperaturen in diesem Hindukush - Ausläufer können bald auf minus 20 Grad sinken. Schneefälle werden bald einsetzen. Die wenigen Vorräte liegen im Freien“.</p<p>Mit Fahrzeugen sind die Höhendörfer kaum erreichbar, Hubschrauber sind nicht vorhanden. So machen sich Helfer der Humanity Care Stiftung zu Fuß auf den Weg, um den Notleidenden die nötigsten Medikamente und einige Lebensmittel zu bringen.

Geländegängige Fahrzeuge könnten helfen und die Hilfsgüter bis auf halbe Berghöhen transportieren, aber die sind nicht verfügbar.

Deshalb bittet die Stiftung um Spenden, um Lebensmittel, Zelte, Decken und Medikamente kaufen und die Transportkosten bezahlen zu können. Überdies bittet die Stiftung um Überlassung gut gebrauchter Jeeps, beispielsweise Notarztwagen der Feuerwehren.