Erdbebenhilfe Pakistan

Zerstörtes Bergdorf Ghori bei Muzaffarabad

Zerstörtes Bergdorf Ghori bei Muzaffarabad

Zerstörtes Bergdorf Ghori bei Muzaffarabad

Verpacken der Hilfsmittel für Erdbebenopfer

Verpacken der Hilfsmittel für Erdbebenopfer

Beladung der Container am Flughafen Münster/Osnabrück

Erzbischof Saldanha aus Lahore unterstützt bei der Verteilung der Hilfspakete

Lagezentrum des National Damage Management Centre

Erdbebenhilfe

Verladen der Hilfsgüter in Münster

Frau inmitten der Trümmen

Dachtrümmer

Von dem Erdbeben verwüsteter Klassenraum

Zerstörte Häuser in Muzaffarabad

Kinderhilfe Münster: Anliefrung von Spenden am Flughafen Münster Osnabrück

Flüchtlingslager bei Islamabad H13

Medikamente für Erdbebenopfer

Unterricht im Zeltwaisenhaus bei Mansehra

Platzkonzert des pakistanischen Stabsmusikkorps in Münster

Am Samstag, dem 8. Oktober 2005, erschütterte um 08:50 Uhr ein gewaltiges Erdbeben mit der Stärke 7,6 den Norden Pakistans. Das Epizentrum des Bebens lag in Azad Kashmir nordöstlich der Stadt Muzaffarabad. Das Beben hielt zwischen 30 Sekunden und 3 Minuten an und bewirkte weitflächige Zerstörungen.

Unter den einstürzenden Häusern und Bergrutschen kamen 86.000 Menschen um. Dem Hauptbeben folgten 1200 Nachbeben.

 

Am 29. Oktober 2008 erschütterte um 04:30 Uhr ein weiteres Erdbeben mit zahlreichen Nachbeben die Provinz Baluchistan. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 und bewirkte ebenfalls weitflächige Zerstörungen. 20.000 Menschen wurden obdachlos, 300 Tote waren zu beklagen.

 

Am 4. Januar 2009 traf wiederum ein Erdbeben mit der Stärke 6,4 den Nordwesten Pakistans.

Das Erdbeben vom Oktober 2005 betraf eine Fläche von 30.000 qkm, 3,5 Millionen Einwohner verloren ihre Häuser. 70.000 Menschen wurden schwer verletzt, 6083 Schulen wurden zerstört.

 

Unmittelbar nach dem Beben am 8. Oktober hat die Humanity Care Stiftung ihre Hilfsmaßnahmen ausschließlich auf das Erbebengebiet in Azad Kashmir und in NWFP konzentriert. So konnte die Stiftung von Anfang November 2005 bis April 2006 120 Tonnen Hilfsgüter in 17 Luftfrachtsendungen in die Region fliegen und dort persönlich verteilen. Hinzu kamen fünf Seefrachtsendungen mit über 100 Tonnen. Außerdem wurden sechs Krankenwagen, eine Möbeleinrichtung für eine Schule und zwei fast neue Zahnarzteinrichtungen auf den Weg gebracht.

Mit den ersten Hilfssendungen sind 300 Zelte, 5000 Isomatten, 8000 Decken, Schlafsäcke, tonnenweise warme Kleidung, Winterschuhe besonders für Kinder, Impfstoffe und Medikamente in das Katastrophengebiet gebracht worden. 60 Prozent der Kleidung waren neue Sachen.

 

Für die Verteilung der Hilfsgüter in Pakistan brauchte die Stiftung keine neue Verteilorganisation aufzubauen, sondern konnte sich unmittelbar auf die im Land arbeitenden Partner und Mitarbeiter stützen.

Das Ergebnis der Verteilung der Güter zeigt, dass dieses System perfekt funktioniert hat: jeder Karton mit Hilfsgütern hat sein Ziel pünktlich erreicht. Die umfangreiche Erdbebenhilfe wurde erst durch zahlreiche Spenden und tätige Mithilfe möglich. Neben Einzelpersonen, Schulen, Vereinen, Firmen, Stadtverwaltungen, Bundeswehr, Feuerwehren und anderen Hilfseinrichtungen haben sich auch besonders viele Rotary und Rotaract Clubs in den Dienst der guten Sache gestellt.

So können Sie helfen!
Humanity Care Foundation
Humanity Care Foundation

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